Wir möchten von Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern als professionelles, zuverlässiges und ehrliches Unternehmen wahrgenommen werden.
Dazu gehört, dass wir Zusagen einhalten, offen und fair kommunizieren und zu unseren Fehlern stehen.
Jeder Mitarbeiter prägt das Bild von Joma-Tech – unabhängig davon, ob er im Vertrieb, Büro, Lager, Versand oder in der Fertigung arbeitet.
Respektvoller Umgang
Ein respektvoller und fairer Umgang miteinander ist die Grundlage unserer Zusammenarbeit.
Unterschiedliche Meinungen und Diskussionen gehören zum Arbeitsalltag. Wir sprechen sachlich miteinander, hören einander zu und suchen nach Lösungen.
Persönliche Angriffe, Beleidigungen, Anschreien oder bewusst respektloses Verhalten entsprechen nicht unserem Anspruch.
Wenn Dich die Arbeit oder das Verhalten eines Kollegen stört, sprich möglichst mit ihm und nicht über ihn. Kann ein Problem nicht gemeinsam gelöst werden, wird der zuständige Verantwortliche hinzugezogen.
Wir erwarten nicht, dass immer alle einer Meinung sind. Wir erwarten, dass wir auch bei unterschiedlichen Meinungen vernünftig und respektvoll miteinander umgehen.
Joma-Tech kann langfristig nur erfolgreich sein, wenn wir gute Qualität, zuverlässige Termine und ein wettbewerbsfähiges Preis-Leistungs-Verhältnis miteinander verbinden.
Jeder trägt dazu bei.
Wir erwarten deshalb, dass Aufträge durchdacht vorbereitet und wirtschaftlich bearbeitet werden.
Vor und während einer Arbeit wird darauf geachtet, ob notwendige Materialien, Werkzeuge, Zeichnungen und Informationen vorhanden sind und ob technische Fragen geklärt sind.
Unnötige Wartezeiten, Wege, fehlende Teile und vermeidbare Nacharbeiten kosten Zeit und Geld.
Gleichzeitig ist nicht jede Minute, in der nicht unmittelbar produziert wird, unproduktiv. Nachdenken, Planen, Prüfen, Vorbereiten und sinnvolle Abstimmung sind Teil guter Arbeit.
Unser wichtigster Maßstab lautet:
Wir arbeiten an jedem Auftrag so, wie wir es selbst erwarten würden, wenn es unser eigener Auftrag wäre und wir die Rechnung dafür bezahlen müssten.
Qualität entsteht bei jedem Arbeitsschritt
Jeder ist für die Qualität seiner eigenen Arbeit verantwortlich.
Bevor ein Werkstück, eine Baugruppe oder ein Auftrag weitergegeben wird, wird die eigene Arbeit in einem angemessenen Umfang geprüft.
Maße, Ausführung, Vollständigkeit und erkennbare Fehler werden je nach Tätigkeit kontrolliert.
Eine Minute Prüfen kann eine Stunde Nacharbeit verhindern.
Stellst Du einen Fehler fest – unabhängig davon, ob er bei Dir oder in einem vorherigen Arbeitsschritt entstanden ist – gibst Du ihn nicht einfach weiter.
Ist unklar, wie der Fehler behoben werden soll, wird Rücksprache gehalten.
Dabei gilt:
Qualität bedeutet für uns: richtig, zuverlässig und entsprechend der vereinbarten Anforderungen – nicht möglichst aufwendig.
Wir wollen Mitarbeiter, die Verantwortung übernehmen und mitdenken.
Im Rahmen Deiner Aufgaben, Deiner Erfahrung und Deiner Einweisung erwarten wir, dass Du selbstständig arbeitest und vernünftige Entscheidungen triffst.
Nicht jede Kleinigkeit muss mit einem Vorgesetzten abgestimmt werden.
Gleichzeitig gilt:
Entscheide selbst, was Du sicher beurteilen kannst. Frage nach, wenn die Auswirkungen darüber hinausgehen.
Rücksprache ist insbesondere erforderlich, wenn Entscheidungen erhebliche Auswirkungen auf Sicherheit, Qualität, Funktion, Kosten, Liefertermine oder Kunden haben können.
Arbeitsaufträge und Zeichnungen
Arbeitsaufträge, Zeichnungen, Stücklisten und technische Vorgaben sind grundsätzlich einzuhalten.
Gleichzeitig erwarten wir, dass erkennbare Fehler oder Unstimmigkeiten nicht ignoriert werden.
Nach Vorgabe arbeiten bedeutet nicht, das Denken auszuschalten.
Wenn Dir beispielsweise ein Maß unplausibel erscheint, Teile fehlen oder eine vorgesehene Ausführung technisch problematisch erscheint, klärst Du dies, bevor unnötige Arbeit oder Ausschuss entsteht.
Technische Vorgaben werden aber auch nicht eigenmächtig verändert.
Erkennen. Nachdenken. Ansprechen. Klären. Dann richtig machen.
Unsere Fehlerkultur
Fehler können passieren. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen.
Fehler werden offen angesprochen und nicht versteckt oder bewusst an den nächsten Kollegen weitergegeben.
Unser Grundsatz lautet:
Feuer löschen. Brandschutzmaßnahme installieren.
Das bedeutet:
Feuer löschen: Das aktuelle Problem lösen und seine Auswirkungen begrenzen.
Brandschutzmaßnahme installieren: Anschließend prüfen, warum es passiert ist und was wir verändern können, damit es möglichst nicht wieder passiert.
Dabei suchen wir nicht zuerst einen Schuldigen, sondern eine bessere Lösung.
Probleme anzusprechen ist keine Schwäche. Probleme zu erkennen und trotzdem nichts zu tun, ist das eigentliche Problem.
Unsere Arbeit funktioniert nur, wenn wir uns aufeinander verlassen können.
Jeder soll darauf vertrauen können, dass Kollegen ihre Aufgaben gewissenhaft erledigen, Vereinbarungen einhalten und notwendige Informationen weitergeben.
Wir hinterlassen unsere Arbeit so, wie wir sie selbst gerne vom Kollegen übernehmen würden.
Wenn Du eine Arbeit nicht selbst abschließt, sorgst Du für eine vernünftige Übergabe.
Der nächste Kollege muss wissen, was erledigt wurde, was noch zu tun ist und ob Besonderheiten oder Probleme bestehen.
Wichtige Informationen werden rechtzeitig an die zuständige Stelle weitergegeben.
Eine Information ist erst dann weitergegeben, wenn sie dort angekommen ist, wo sie gebraucht wird.
Wenn absehbar ist, dass ein Auftrag nicht rechtzeitig fertig wird, Material fehlt oder ein anderes Problem Auswirkungen auf den weiteren Ablauf hat, wird dies möglichst früh angesprochen.
Je früher wir von einem Problem wissen, desto mehr Möglichkeiten haben wir, darauf zu reagieren.
Gespräche und Unterbrechungen
Ein gutes Betriebsklima lebt davon, dass wir miteinander sprechen, uns austauschen und auch einmal gemeinsam lachen.
Das wollen wir ausdrücklich nicht unterbinden.
Kurze persönliche Gespräche gehören zum Arbeitsalltag. Entscheidend sind Dauer, Häufigkeit und Situation.
Längere private Gespräche gehören grundsätzlich in die Pausen.
Arbeitsbezogene Abstimmungen sind selbstverständlich Arbeitszeit, sollen aber ebenfalls zielgerichtet erfolgen.
Bevor Du einen Kollegen bei einer konzentrierten Tätigkeit unterbrichst, überlege, ob Du die Information selbst finden kannst oder die Frage zu einem geeigneteren Zeitpunkt gestellt werden kann.
So viel Kommunikation wie nötig – so wenig Unterbrechung wie möglich.
Arbeitszeit ist eines unserer wertvollsten Güter. Gehen wir genauso damit um.
Arbeitszeit finanziert unsere Produkte, Löhne, Maschinen, Gebäude und die Zukunft unseres Unternehmens.
Wir erwarten deshalb einen fairen Umgang mit bezahlter Arbeitszeit.
Das bedeutet nicht, ständig hektisch arbeiten zu müssen. Denken, Planen, Vorbereiten und notwendige Abstimmungen gehören zur Arbeit.
Vermeidbare Wartezeiten, unnötig lange private Gespräche, private Tätigkeiten und vermeidbare Arbeitsunterbrechungen schaffen dagegen keinen Wert.
Zeiterfassung
Unsere Arbeitszeiten werden über HSMN Core minutengenau erfasst.
Die Zeiterfassung muss vollständig und wahrheitsgemäß erfolgen.
Früher im Betrieb zu sein bedeutet nicht automatisch, dass die Arbeitszeit früher beginnt.
Wer beispielsweise vor dem regulären Arbeitsbeginn freiwillig früher kommt, um im Aufenthaltsraum Kaffee zu trinken, zu frühstücken oder sich privat mit Kollegen zu unterhalten, erfasst diese Zeit nicht als Arbeitszeit.
Private Zeit vor Arbeitsbeginn ist keine Arbeitszeit.
Arbeitskleidung und Umkleidezeit
Je nach Arbeitsbereich gelten unterschiedliche Anforderungen an Arbeitskleidung und persönliche Schutzausrüstung.
In Bereichen mit normaler Arbeitskleidung, die ohne Weiteres bereits auf dem Arbeitsweg getragen werden kann, besteht grundsätzlich keine betriebliche Notwendigkeit, sich erst im Unternehmen umzuziehen.
Bei Tätigkeiten mit vorgeschriebener besonderer Schutzkleidung – beispielsweise flammenhemmender Schutzkleidung und entsprechenden Sicherheitsschuhen beim Schweißen – kann die tatsächlich notwendige betriebliche Umkleidezeit entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zur Arbeitszeit gehören.
Dabei gilt eindeutig:
Umkleidezeit ist Umkleidezeit – nicht zusätzliche Pausen- oder Aufenthaltszeit.
Pünktlichkeit
Pünktlichkeit ist eine Frage der Fairness gegenüber den Kollegen.
Verspätungen oder ein notwendiges vorzeitiges Verlassen des Arbeitsplatzes werden möglichst frühzeitig mitgeteilt.
Pünktlichkeit bedeutet nicht nur, rechtzeitig da zu sein. Sie bedeutet, dass sich andere auf mich verlassen können.
Überstunden und Freizeitausgleich
Überstunden und Mehrarbeit werden grundsätzlich abgestimmt.
Wir wollen nicht, dass Mitarbeiter eigenständig regelmäßig Überstunden ansammeln.
Das bedeutet aber nicht, dass wegen weniger Minuten eine Arbeit abgebrochen wird. Wenn eine begonnene Aufgabe sinnvoll beendet werden kann oder ein dringender Auftrag noch wenige Minuten benötigt, kann selbstverständlich entsprechend weitergearbeitet werden.
Ist ein größerer zusätzlicher Zeitaufwand absehbar, wird dieser abgestimmt.
Freizeitausgleich wird – wie Urlaub – vorher vereinbart. Ein vorhandenes Zeitguthaben berechtigt nicht dazu, den Arbeitstag eigenständig zu verkürzen oder einen freien Tag zu nehmen.
Wir rechnen Arbeitszeit minutengenau ab. Deshalb erwarten wir von beiden Seiten einen ebenso fairen und verantwortungsvollen Umgang mit jeder Minute.
Pausen
Für die gewerblichen Bereiche steht der Pausenraum zur Verfügung.
Arbeitsplätze, Werkbänke, Maschinenbereiche, Lagerflächen, Verkehrswege oder der Hof sind keine selbst eingerichteten Pausenplätze.
Wer das Betriebsgelände während seiner Pause verlässt oder nach Hause fährt, ist dafür verantwortlich, nach Ende der Pause wieder pünktlich und arbeitsbereit zu sein. Fahrzeiten verlängern die Pause nicht.
Für den Bürobereich gelten die dort bestehenden separaten Pausenregelungen.
Getränke
In der Fertigung sind Getränke ausschließlich in geeigneten geschlossenen Behältern zulässig.
Sie müssen so verschlossen und abgestellt werden, dass keine Späne, Stäube, Flüssigkeiten oder andere Fremdstoffe hineingelangen können.
Wo Sicherheitsvorgaben das Aufbewahren von Getränken ausschließen, gelten diese Vorgaben.
Notwendige Toilettengänge sind selbstverständlich und werden nicht als normale Pause behandelt.
Es gibt keine pauschale Vorgabe über Anzahl oder Dauer notwendiger Toilettenbesuche.
Gleichzeitig sind Toiletten keine zusätzlichen Pausenräume oder Orte für längere private Handynutzung.
Notwendige Toilettengänge sind selbstverständlich. Zusätzliche Pausen auf der Toilette sind es nicht.
Toiletten werden sauber hinterlassen. Eigene Verschmutzungen werden beseitigt und fehlende oder beschädigte Ausstattung wird gemeldet.
Private Handynutzung
Private Kommunikation lässt sich im Alltag nicht immer vollständig vermeiden.
Kurze notwendige Nachrichten oder wichtige familiäre Anrufe können vorkommen.
Private Chats, soziale Medien, längere Telefonate und sonstige private Beschäftigungen gehören grundsätzlich in die Pausen.
Längere private Unterbrechungen während der Arbeitszeit werden entsprechend behandelt bzw. in HSMN Core erfasst.
Bei Maschinenarbeit, beim Fahren von Fahrzeugen oder bei Tätigkeiten, die volle Aufmerksamkeit erfordern, ist private Handynutzung nicht zulässig.
Wir möchten private Kommunikation nicht wegen jeder Minute reglementieren. Im Gegenzug erwarten wir von Dir einen fairen und verantwortungsvollen Umgang mit dieser Freiheit.
Private Termine und Arzttermine
Planbare private Termine sollen möglichst außerhalb der persönlichen Arbeitszeit liegen.
Das gilt grundsätzlich auch für planbare Arzt-, Vorsorge- oder vergleichbare Termine.
Ist ein Arzttermin aus medizinischen Gründen oder aufgrund fehlender geeigneter Terminmöglichkeiten nicht außerhalb der Arbeitszeit möglich, finden wir eine vernünftige Lösung.
Der Termin wird möglichst früh angekündigt und die Abwesenheit auf die notwendige Dauer begrenzt.
Gegenseitige Flexibilität funktioniert nur, wenn beide Seiten verantwortungsvoll damit umgehen.
Krankmeldung
Krank sein kann jeder. Für unsere Planung ist entscheidend, dass wir möglichst früh wissen, wenn jemand ausfällt.
Kannst Du aufgrund von Krankheit nicht arbeiten, meldest Du Dich spätestens bis 8:30 Uhr telefonisch im Büro unter 05646 / 2950000.
Wenn bereits früher feststeht, dass Du nicht zur Arbeit kommen kannst, wartest Du nicht unnötig bis 8:30 Uhr.
Eine Nachricht an einen Kollegen ersetzt die Krankmeldung im Büro nicht.
Eine Diagnose oder unnötige medizinische Einzelheiten müssen nicht mitgeteilt werden.
Liegt eine ärztlich festgestellte Arbeitsunfähigkeit vor, wird der Zeitraum von – bis mitgeteilt. Bei einer Verlängerung wird der neue Zeitraum unverzüglich weitergegeben.
Krank sein kann jeder. Entscheidend für uns ist, dass wir rechtzeitig wissen, dass Du ausfällst und wie lange wir voraussichtlich ohne Dich planen müssen.
Urlaub
Ab Januar kann jeder Mitarbeiter seinen Urlaub für das gesamte laufende Kalenderjahr planen und beantragen.
Gerade längere Urlaube, Schulferien, Brückentage und die Weihnachtszeit sollten möglichst frühzeitig geplant werden.
Urlaub gilt erst als genehmigt, wenn er entsprechend bestätigt wurde. Verbindliche private Buchungen sollten deshalb erst nach Genehmigung erfolgen.
Überschneiden sich Urlaubswünsche, werden persönliche Wünsche, betriebliche Anforderungen und die Interessen der Kollegen möglichst fair miteinander abgewogen.
Auch kurzfristige einzelne Urlaubstage sind grundsätzlich möglich, wenn die betriebliche Situation dies zulässt. Ein Anspruch auf kurzfristige Genehmigung entsteht daraus nicht.
Vor längerer Abwesenheit werden offene Aufgaben sauber abgeschlossen oder übergeben.
Gute Urlaubsplanung bedeutet Rücksicht auf das Team – und ermöglicht gleichzeitig jedem eine verlässliche Planung seiner freien Zeit.
Ordnung und Sauberkeit sind nicht Aufgabe eines einzelnen Mitarbeiters.
Jeder ist für seinen Arbeitsplatz und gleichzeitig für unsere gemeinschaftlich genutzten Bereiche mitverantwortlich.
Werkzeuge werden zurückgelegt, Materialien ordentlich gelagert und Abfälle entsorgt.
Wenn etwas herumliegt, was dort nicht hingehört: Bück Dich und nimm es mit.
Unsere Verantwortung endet nicht an der Grenze des eigenen Arbeitsplatzes.
Es gibt bei uns kein „Das ist nicht von mir“. Wenn wir etwas sehen, kümmern wir uns darum.
Material und Verbrauchsmittel
Material und Verbrauchsmittel kosten Geld und Ressourcen.
Material wird sinnvoll eingesetzt, Verschnitt soweit sinnvoll vermieden und Verbrauchsmittel werden nicht unnötig verschwendet.
Verwertbare Reststücke werden entsprechend unserer betrieblichen Ordnung zurückgelegt. Gleichzeitig sammeln wir nicht jeden Rest auf, der voraussichtlich keinen sinnvollen Nutzen mehr hat.
Wirtschaftlichkeit bedeutet dabei nicht falsche Sparsamkeit. Ein verschlissenes Werkzeug weiterzuverwenden, obwohl dadurch mehr Arbeitszeit, schlechte Qualität oder ein Sicherheitsrisiko entsteht, spart kein Geld.
Sparsam bedeutet nicht „so wenig wie möglich verbrauchen“, sondern Ressourcen sinnvoll einsetzen.
Energie
Maschinen, Anlagen und Geräte sollen nicht unnötig über längere Zeit eingeschaltet bleiben, wenn sie nicht benötigt werden.
Technisch notwendige Bereitschafts-, Aufheiz-, Anlauf- oder Abkühlzeiten bleiben selbstverständlich berücksichtigt.
Nicht benötigte Beleuchtung wird ausgeschaltet, wenn ausreichend Tageslicht vorhanden ist oder Bereiche längere Zeit nicht genutzt werden. Das gilt grundsätzlich auch während der Pausen, soweit keine betrieblichen oder sicherheitstechnischen Gründe dagegensprechen.
Gehe mit Material, Verbrauchsmitteln und Energie so um, als hättest Du sie selbst bezahlt.
Eine saubere Mülltrennung gehört zu einem ordentlichen und verantwortungsvollen Arbeitsplatz.
Unser Entsorger kann Abfälle nur ordnungsgemäß übernehmen und verwerten, wenn sie sauber getrennt werden.
Deshalb gilt:
Der richtige Abfall kommt direkt in den richtigen Behälter.
Für Restmüll stehen in den Bereichen schwarze Tonnen zur Verfügung. Diese werden regelmäßig in den dafür vorgesehenen zentralen Behälter entleert.
Ist der zentrale Container voll, wird rechtzeitig im Büro Bescheid gegeben, damit die Entleerung organisiert werden kann.
Verpackungsabfälle gehören in die gelben Tonnen.
Papier und Pappe werden über die dafür vorgesehenen Papiertonnen bzw. Sammelstellen entsorgt.
Für Batterien stehen in den Bereichen blaue Sammelbehälter zur Verfügung. Diese werden in den dafür vorgesehenen großen Batterie-Sammelbehälter im Außenbereich entleert.
Abfälle aus der Lackierung werden ausschließlich in dem dafür vorgesehenen Behälter im Außenbereich entsorgt. Hier gelten zusätzlich die entsprechenden Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen und Sicherheitsvorgaben, insbesondere hinsichtlich Brand- und Explosionsgefahren.
Leere Spraydosen werden in dem dafür vorgesehenen separaten Behälter gesammelt.
Metallschrott gehört in den Schrottcontainer auf dem Hof.
Altholz wird getrennt in dem dafür vorgesehenen Altholzcontainer auf dem Hof gesammelt.
Andere Abfälle gehören nicht in diese Container.
Wer erkennt, dass ein Behälter voll ist, kümmert sich um die Leerung bzw. veranlasst die entsprechende Meldung.
Saubere Mülltrennung schützt Umwelt und Sicherheit, spart Kosten und sorgt dafür, dass unsere Abfälle ordnungsgemäß verwertet werden können.
Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge und Betriebsmittel sind die Grundlage unserer täglichen Arbeit und teilweise erhebliche Investitionen.
Wir erwarten einen sorgfältigen und sachgerechten Umgang damit.
Bedienung nur nach Einweisung
Maschinen und Arbeitsmittel dürfen nur von Mitarbeitern bedient werden, die dafür ausreichend eingewiesen, unterwiesen und – soweit erforderlich – entsprechend beauftragt oder qualifiziert sind.
Wenn Du eine Maschine nicht kennst oder bei der Bedienung unsicher bist:
Nicht ausprobieren – nachfragen und einweisen lassen.
Das schützt Dich, Deine Kollegen und unsere Maschinen.
Schutzeinrichtungen dürfen nicht entfernt, manipuliert oder umgangen werden.
Schäden und Auffälligkeiten
Schäden, Defekte, ungewöhnliche Geräusche, Warnmeldungen, Undichtigkeiten, fehlende Schutzeinrichtungen oder andere Auffälligkeiten werden gemeldet.
Ein selbst verursachter Schaden wird nicht verschwiegen.
Bei sicherheitsrelevanten Mängeln wird das Arbeitsmittel nicht einfach weiterbenutzt. Es wird gesichert bzw. außer Betrieb genommen und ein Verantwortlicher informiert.
Ein Schaden, von dem wir wissen, kann behoben werden. Ein verschwiegener Schaden kann den nächsten Kollegen gefährden und aus einem kleinen Problem einen großen machen.
Fahrzeuge, Stapler und Kräne
Fahrzeuge, Stapler, Kräne und Flurförderzeuge dürfen nur entsprechend der jeweiligen Einweisung, Unterweisung und erforderlichen Berechtigung genutzt werden.
Bei Unsicherheit über Bedienung, Lastaufnahme oder eine Arbeitssituation wird nachgefragt.
Lieber einmal aussteigen, nachsehen oder einen Kollegen zur Hilfe holen, als einen Unfall oder Schaden zu verursachen.
Fahrzeuge und Arbeitsmittel werden so hinterlassen, dass der nächste Kollege sie vernünftig übernehmen kann. Dazu gehören Sauberkeit, notwendiges Zubehör sowie – soweit erforderlich – Laden, Tanken oder das Melden fehlender Betriebsstoffe.
Persönliche Schutzausrüstung
Die für die jeweilige Tätigkeit vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung wird konsequent und bestimmungsgemäß verwendet.
Beschädigte oder fehlende Schutzausrüstung wird gemeldet und erforderlichenfalls ersetzt.
Kein Auftrag ist so dringend und keine Minute so wertvoll, dass wir dafür unsere Sicherheit aufs Spiel setzen.
Rauchen
In den hierfür zulässigen Bereichen der Fertigung und im großen Lager ist Rauchen während der Arbeit möglich, soweit die Arbeit dadurch tatsächlich fortgeführt werden kann und Sicherheit sowie Kollegen nicht beeinträchtigt werden.
Wird die Arbeit ausschließlich zum Rauchen unterbrochen, handelt es sich nicht automatisch um zusätzliche bezahlte Pausenzeit.
In den gekennzeichneten Nichtraucherbereichen gilt ein konsequentes Rauchverbot. Dazu gehören insbesondere Kartonlager, Aufenthaltsraum, Büro, Toiletten und die Lackierung.
In Bereichen mit Brand- oder Explosionsgefahr sind die jeweiligen Sicherheitsvorgaben strikt einzuhalten.
Zigarettenreste gehören ausschließlich in die dafür vorgesehenen Behälter. Aschenbecher werden sauber gehalten und regelmäßig geleert.
Rauchen darf weder die Sicherheit noch die Arbeit oder die Kollegen beeinträchtigen.
Alkohol und Drogen
Der Konsum von Alkohol und berauschenden Drogen während der Arbeitszeit ist grundsätzlich nicht gestattet.
Die Arbeit darf nicht unter einem Einfluss aufgenommen oder fortgesetzt werden, durch den die sichere Ausführung beeinträchtigt werden kann.
Ausnahmen bei ausdrücklich vom Unternehmen freigegebenen betrieblichen Veranstaltungen bleiben hiervon unberührt. Arbeitssicherheit und Fahrtüchtigkeit müssen dabei jederzeit gewährleistet bleiben.
Auch Medikamente können Reaktionsvermögen oder Aufmerksamkeit beeinträchtigen. Eine Diagnose muss nicht mitgeteilt werden. Wenn eine Tätigkeit dadurch möglicherweise nicht sicher ausgeführt werden kann, muss dies jedoch berücksichtigt und gegebenenfalls mit einem Verantwortlichen geklärt werden.
Bei Joma-Tech gilt: Niemand arbeitet unter einem Einfluss, der ihn selbst oder andere gefährden kann.
Bei Unfällen, Bränden und anderen akuten Gefahren gilt:
Menschen schützen – Hilfe leisten – Gefahr begrenzen – anschließend daraus lernen.
Arbeitsunfälle werden unverzüglich einem Verantwortlichen gemeldet und entsprechend dokumentiert. Das gilt auch für zunächst kleinere Verletzungen.
Bei Bedarf wird ein Ersthelfer hinzugezogen. Bei schweren oder unklaren Situationen wird der Notruf 112 verständigt.
Auch Beinaheunfälle nehmen wir ernst.
Ein Beinaheunfall ist eine Warnung – und die Chance, einen echten Unfall zu verhindern.
Bei unmittelbarer Gefahr darf und soll eine Arbeit unterbrochen werden.
Fluchtwege, Notausgänge, Feuerlöscher und Erste-Hilfe-Einrichtungen müssen jederzeit frei zugänglich bleiben.
Sicherheits-, Brandschutz- und Rauchverbotsvorgaben sind einzuhalten.
Für besondere Tätigkeiten und Bereiche gelten zusätzlich die jeweiligen Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen, Unterweisungen und Sicherheitsvorgaben.
Akute Gefahren werden sofort gemeldet und nicht lediglich über KVP erfasst.
Menschen gehen immer vor Sachwerte.
Firmeneigentum
Werkzeuge, Maschinen, Fahrzeuge und Betriebsmittel von Joma-Tech sind für betriebliche Zwecke bestimmt.
Werkzeuge, Maschinen und sonstige betriebliche Geräte werden nicht für private Zwecke verliehen oder mitgegeben.
Sie werden grundsätzlich auch nicht für private Arbeiten im Betrieb genutzt.
Material, Restmaterial, Ausschuss, Schrott und ausgemusterte Gegenstände bleiben Eigentum des Unternehmens und dürfen nicht eigenmächtig mitgenommen werden.
Soll ein Reststück oder ausgemusterter Gegenstand privat übernommen werden, ist vorher eine ausdrückliche Freigabe erforderlich.
IT und Passwörter
Unsere IT-Systeme und Unternehmensdaten sind genauso wichtige Betriebsmittel wie Maschinen und Werkzeuge.
Persönliche Benutzerkonten und Passwörter werden nicht an Kollegen oder Dritte weitergegeben.
Software oder Erweiterungen werden nicht eigenmächtig auf betrieblichen Systemen installiert.
Änderungen an zentralen Systemen, Netzwerken, Maschinensteuerungen oder anderen IT-Komponenten werden nur vorgenommen, wenn Du dafür zuständig bzw. entsprechend eingewiesen bist.
Bei ungewöhnlichen E-Mails, Links, Anhängen, Zahlungsaufforderungen oder Änderungen von Bankverbindungen gilt besondere Vorsicht.
Im Zweifel: nicht klicken oder handeln – nachfragen.
Eine per E-Mail mitgeteilte Änderung von Bankdaten wird niemals ungeprüft übernommen.
Unternehmensdaten
Geschäftliche Dokumente, Zeichnungen, Konstruktionsdaten, Kundeninformationen, Preise, Kalkulationen und andere Unternehmensdaten werden in den dafür vorgesehenen Systemen gespeichert und vertraulich behandelt.
Sie werden nicht ohne betrieblichen Grund auf private USB-Sticks, private Computer, private Cloudspeicher oder private E-Mail-Konten übertragen.
Unternehmensdaten dürfen auch nicht unüberlegt in öffentliche KI-Dienste oder andere externe Onlinedienste eingegeben oder hochgeladen werden.
KI nutzen – aber nicht auf Kosten unserer Daten und unseres Know-hows.
IT-Notfall
Wenn Du den Eindruck hast, dass ein Computer oder System gehackt wurde, ein Virus oder andere Schadsoftware vorhanden sein könnte oder ein IT-Sicherheitsvorfall vorliegt, gilt:
Nicht abwarten und nicht selbst lange herumprobieren.
Kontaktiere unverzüglich den IT-Schadenservice:
Telefon: 0251 / 2194990
Versicherungsnummer: H901905295
Der Vorfall wird gemeinsam mit dem dort verfügbaren Spezialistenteam geklärt und deren Anweisungen werden befolgt.
Zusätzlich wird ein betrieblicher Verantwortlicher informiert.
Bei Verdacht auf einen IT-Angriff gilt: lieber einmal zu früh anrufen als einmal zu spät.
Fotos, Videos und soziale Medien
Fotos und Videos können für Dokumentation, technische Abstimmung, Produktentwicklung oder Marketing sinnvoll sein.
Dabei wird darauf geachtet, welche Informationen oder Personen auf einer Aufnahme zu sehen sind.
Vertrauliche Unterlagen, Zeichnungen, Kundendaten oder andere sensible Informationen werden nicht ohne betrieblichen Grund fotografiert.
Eine betriebliche Aufnahme darf nicht automatisch privat veröffentlicht werden.
Fotos, Videos oder interne Informationen werden ohne Freigabe nicht über private soziale Medien, WhatsApp-Status oder andere Kanäle verbreitet.
Das gilt insbesondere für Kundenmaschinen, Schäden, Sonderkonstruktionen, interne Abläufe und Aufnahmen von Kollegen.
Fotografieren für die Arbeit: mit Verstand. Veröffentlichen oder Weitergeben nach außen: nur mit entsprechender Freigabe.
Jeder Mitarbeiter repräsentiert Joma-Tech.
Ein Kunde unterscheidet nicht unbedingt zwischen Vertrieb, Lager und Fertigung. Für ihn ist der Mitarbeiter, dem er begegnet, Joma-Tech.
Professionalität beginnt nicht erst im Verkauf.
Kunden, Lieferanten, Fahrer und Besucher werden freundlich und respektvoll behandelt.
Wenn Du nicht zuständig bist, sorgst Du dafür, dass die Person den richtigen Ansprechpartner findet.
Kannst Du eine Frage nicht sicher beantworten, vermutest oder erfindest Du keine Antwort.
„Das weiß ich gerade nicht sicher, ich frage für Dich nach“ ist eine professionelle Antwort.
Verbindliche Zusagen zu Preisen, Lieferterminen, technischen Eigenschaften oder Kosten werden nur gemacht, wenn Du dafür zuständig bist und die Aussage sicher treffen kannst.
Betriebsfremde Besucher bewegen sich insbesondere in Fertigungs-, Lager- und Maschinenbereichen nicht unkontrolliert.
Wer einen unbekannten Besucher in einem entsprechenden Bereich bemerkt, spricht ihn freundlich an und klärt, wohin er möchte.
Reklamationen
Reklamationen und Kundenprobleme werden ernst genommen und an die richtige Stelle weitergegeben.
Wir vermeiden vorschnelle Aussagen darüber, wer für ein Problem verantwortlich ist.
Erst verstehen, dann beurteilen, dann eine Lösung finden.
Wenn bei uns etwas schiefgelaufen ist, stehen wir dazu und suchen eine faire und wirtschaftlich vernünftige Lösung.
Ein erkannter Fehler wird nicht versteckt, nur weil der Kunde ihn möglicherweise noch nicht bemerkt hat.
Anschließend prüfen wir, ob aus der Reklamation eine dauerhafte Verbesserung entstehen kann.
Feuer löschen. Brandschutzmaßnahme installieren.
Wir wollen Joma-Tech kontinuierlich verbessern.
Viele der besten Ideen entstehen dort, wo täglich gearbeitet wird.
Deshalb steht jedem Mitarbeiter in HSMN Core die Funktion KVP zur Verfügung.
Dort können beispielsweise erfasst werden:
- Verbesserungsideen und Verbesserungsvorschläge
- nicht dringender Reparaturbedarf
- fehlendes oder knapp werdendes Material
- wiederkehrende Probleme
- ungünstige Arbeitsabläufe
- unnötige Wege oder Wartezeiten
- Hinweise zu Maschinen, Werkzeugen und Arbeitsplätzen
- sonstige Dinge, die erledigt werden sollten, aber kein sofortiges Eingreifen erfordern
Dabei muss nicht bereits eine fertige Lösung vorhanden sein.
Noch besser ist es natürlich, wenn Du einen Lösungsvorschlag direkt mit einbringst.
Für nicht dringende Dinge gilt:
Sehen – erfassen – weiterarbeiten.
Damit verhindern wir, dass wegen jeder Kleinigkeit ein Verantwortlicher gesucht und die Arbeit unnötig unterbrochen wird. Gleichzeitig geht der Hinweis nicht verloren.
KVP ersetzt aber niemals die direkte Meldung eines akuten Problems.
Akute Gefahr oder dringendes Problem → direkt handeln und informieren.
Nicht dringender Hinweis oder Verbesserung → KVP in HSMN Core.
Auch Joma-Tech übernimmt hierbei Verantwortung: Eingereichte KVP-Punkte sollen angesehen, bewertet und bearbeitet werden.
Nicht jede Idee muss umgesetzt werden. Aber Verbesserungsvorschläge sollen ernst genommen werden und eine nachvollziehbare Entscheidung erhalten.
Wer eine Verbesserung einbringt, soll sehen können, was daraus geworden ist.
Verantwortung funktioniert in beide Richtungen.
Wenn wir von Mitarbeitern Zuverlässigkeit, Leistung, Verantwortung, Ehrlichkeit und Mitdenken erwarten, dürfen Mitarbeiter dies auch vom Unternehmen und seinen Verantwortlichen erwarten.
Gute Voraussetzungen für gute Arbeit
Joma-Tech will die Voraussetzungen dafür schaffen, dass gute und wirtschaftliche Arbeit möglich ist.
Dazu gehören geeignete Maschinen und Werkzeuge, notwendiges Material, verständliche Informationen und Zeichnungen, sichere Arbeitsplätze und funktionierende Prozesse.
Wenn schlechte Prozesse, fehlende Informationen oder fehlendes Material regelmäßig unnötige Arbeit verursachen, müssen wir auch als Unternehmen unsere Abläufe verbessern.
Wir erwarten gute Arbeit – und wollen die Voraussetzungen schaffen, damit gute Arbeit möglich ist.
Fair und respektvoll führen
Die Regeln für respektvollen Umgang gelten für alle.
Kritik soll sachlich, konkret und möglichst direkt mit dem Betroffenen besprochen werden.
Gute Arbeit, Eigeninitiative und Verantwortung sollen ebenfalls wahrgenommen und anerkannt werden.
Fehler sprechen wir an. Gute Arbeit aber genauso.
Auch Führungskräfte können Fehler machen. Dann gilt dieselbe Fehlerkultur:
Feuer löschen. Brandschutzmaßnahme installieren.
Arbeitszeit und Freizeit respektieren
Wenn wir von Mitarbeitern einen fairen Umgang mit bezahlter Arbeitszeit erwarten, respektieren wir umgekehrt Arbeitszeit, Pausen, Urlaub und Freizeit.
Notwendige Mehrarbeit wird nach unseren Regeln behandelt und über HSMN Core minutengenau erfasst.
Wer Fairness erwartet, muss selbst fair handeln.
Entwicklung und Lernen
Mitarbeiter sollen die Möglichkeit haben, sich fachlich weiterzuentwickeln, neue Aufgaben zu übernehmen und notwendige Einweisungen oder Schulungen zu erhalten.
Wer etwas noch nicht kann, soll nicht so tun müssen, als könne er es.
Nachfragen und Lernen sind ausdrücklich erwünscht.
Gleichzeitig erwarten wir, dass Möglichkeiten zur Einarbeitung und Weiterentwicklung auch genutzt werden.
Entscheidungen und Verantwortung
Nicht jede unternehmerische Entscheidung wird jedem gefallen.
Joma-Tech trägt Verantwortung für Kunden, Wirtschaftlichkeit, Arbeitsplätze und die Zukunft des Unternehmens.
Deshalb müssen Verantwortliche Entscheidungen treffen können.
Wir wollen Meinungen anhören, Entscheidungen möglichst nachvollziehbar erklären und respektvoll miteinander umgehen.
Die Verantwortung für eine Entscheidung bleibt aber bei demjenigen, der sie zu treffen hat.
Am Ende brauchen wir nicht für jede Situation eine eigene Regel.
Viele Dinge ergeben sich aus einer einfachen Haltung:
Wir übernehmen Verantwortung.
Wir warten nicht darauf, dass sich jemand anderes kümmert.
Wir denken mit.
Wenn wir ein Problem erkennen, schauen wir nicht weg.
Wir arbeiten für unsere Kunden.
Wir arbeiten an jedem Auftrag so, wie wir es selbst erwarten würden, wenn es unser eigener Auftrag wäre und wir die Rechnung dafür bezahlen müssten.
Wir gehen fair mit Arbeitszeit und Ressourcen um.
Arbeitszeit, Material, Energie, Maschinen und Werkzeuge sind wertvoll.
Wir können uns aufeinander verlassen.
Wir hinterlassen unsere Arbeit so, wie wir sie selbst gerne vom Kollegen übernehmen würden.
Wir arbeiten sicher.
Kein Auftrag ist so dringend und keine Minute so wertvoll, dass wir dafür unsere Sicherheit aufs Spiel setzen.
Wir lernen aus Fehlern.
Feuer löschen. Brandschutzmaßnahme installieren.
Wir verbessern uns.
Wenn uns etwas auffällt, lösen wir es, sprechen es an oder erfassen es über KVP in HSMN Core.
Wir behandeln einander respektvoll.
Unterschiedliche Meinungen gehören dazu. Respekt ist nicht verhandelbar.
Wir handeln gemeinsam im Interesse von Joma-Tech.
Es gibt bei uns kein „Das ist nicht von mir“. Wenn wir etwas sehen, kümmern wir uns darum.
Zum Schluss
Wir erwarten viel voneinander – aber wir wollen auch viel füreinander tun.
Unser Ziel ist ein Unternehmen, in dem gute Arbeit möglich ist, Leistung anerkannt wird, Fehler offen angesprochen werden, Verbesserung erwünscht ist und jeder Verantwortung für seinen Teil übernimmt.
Wir wollen unseren Kunden gute Produkte und Leistungen zu fairen Preisen bieten, unsere Arbeitsplätze langfristig sichern und Joma-Tech gemeinsam weiterentwickeln.
Dafür braucht es keine Kontrolle jeder einzelnen Minute und keine Vorschrift für jede denkbare Situation.
Es braucht vor allem Verantwortung, Ehrlichkeit, Respekt, Mitdenken und Fairness.
Denn Joma-Tech ist am Ende das, was wir gemeinsam daraus machen.